
Der Raspberry Pi Observer, kurz SPi, entstand als eigenständig nutzbares Modul und als Erweiterung eines RaspberryLife-Systems. Ein PIR-Sensor erkennt Bewegung und löst die direkt am Raspberry Pi angeschlossene PiCam aus.
Aufbau
- Raspberry Pi 2 beziehungsweise 3 als kompakter Linux-Rechner
- PiCam, optional als NoIR-Ausführung für Umgebungen mit Infrarotbeleuchtung
- PIR-Bewegungssensor als Ereignisquelle
- Netzanbindung über LAN, WLAN oder damaliges UMTS
- Optionaler akustischer Alarm über den Audioausgang
Software und Funktionen
- Python-Skript zur Auswertung des Sensors und zum Auslösen der Kamera
raspistillundraspividfür Einzelbilder und H.264-Video- Lokale Ablage der Aufnahmen und E-Mail-Benachrichtigung
- Weboberfläche zum Aktivieren und Deaktivieren
- Geplante Serverkommunikation über Protocol Buffers
- Fernwartung des kopflosen Systems über eine entfernte Bedienoberfläche
Besonderheit
Das Projekt verbindet Sensorik, Linux, Kameraansteuerung, Netzkommunikation und eine einfache Websteuerung zu einem kostengünstigen, nachvollziehbar dokumentierten Prototyp.
Sicherheits- und Datenschutzkontext
Die Dokumentation stammt aus dem Jahr 2015 und nennt inzwischen veraltete Betriebssystem- und Softwarestände. Sie ist deshalb eine Arbeitsprobe und keine aktuelle Installationsanleitung. Für einen heutigen Einsatz wären ein gepflegtes Betriebssystem, verschlüsselte Übertragung, restriktive Zugriffsrechte, sichere Geheimnisse, ein dokumentiertes Löschkonzept sowie die rechtliche Prüfung jeder Bildaufnahme erforderlich.