(Symbolfoto: Christian Voigt/LokalKlick)

Oberhausen. Gestern Nachmittag (5.8.) überwachte ein Motorradpolizist das Verkehrsgeschehen auf der Duisburger Straße. Dabei fiel ihm ein VW Lupo auf, der auf ein nahegelegenes Firmengelände einbog. Der 50jährige Fahrer verschloss den Wagen, montierte die OB-Kennzeichen, bei denen es sich nicht um “rote Händlerkennzeichen handelte”, ab und ging damit zu einem etwa 100 Meter weiter abgestellten Ford Fiesta. Die Kennzeichen montierte er jetzt an den Ford und fuhr dann auf dem Gehweg zurück zum Firmengelände.

Der Polizist kontrollierte den Mann und fand bei der Kennzeichenüberprüfung schnell heraus, dass die Nummern eigentlich auf einen roten Daihatsu zugelassen waren.

Weder der VW Lupo, noch der Ford Fiesta, waren zum Betrieb im öffentlichen Verkehrsraum zugelassen oder hatten einen gültigen Versicherungsschutz.

Zur Erklärung für seine Handlungen gab der Verdächtige an, dass er mit seinen beiden Fahrzeugen zum TÜV fahren wollte.

Jetzt muss er sich wegen des Kennzeichenmißbrauch, Urkundenfälschung, sowie Fahren ohne Zulassung und Versicherungsschutz verantworten. (ots)

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