Auf diesem Foto ist tatsächlich der Sohn Peter vom Fotografen Karl Heinz Lengwenings auf dem Arm des Polizisten zu sehen (Pressefoto Karl Heinz Lengwenings © 1963)

Krefeld. Apropós, Krefelder Stadtentwicklung – das Pressefoto vom Juli 1963 zeigt die Feierlichkeiten zum Jubiläum „50 Jahre Bürgerverein Stahldorf“. Unter anderem gab es eine Kirmes im direkten Umfeld des historischen Wasserturms an der Gladbacher Straße. Rund 11 Jahre später wurde der 50 Meter hohe Turm am 27. April 1974 um 17 Uhr gesprengt – damit ging eine Ära zu Ende, denn der Turm galt auch als Wahrzeichen für den Krefelder Süden.

Der Turm musste wegen der Verkehrsplanungen der Verwaltung weichen. Mit dem Ausbau von Ober- und Untergath als Zubringer zur damals neuen Autobahn A 57 wurde für die Kreuzung Gath/Gladbacher-/Heideck-/Oberschlesien-/Spinnereistraße ein riesiger neuer Verkehrsknoten geplant. Diese Entscheidung gilt bis heute als nicht unumstritten.

über Karl Heinz Lengwenings
Pressefotograf/Bildjournalist
10.02.1927 | 18.06.2017

Beruflicher Werdegang

Von 1954 bis 1965 arbeitete Lengwenings als Pressefotograf bei der Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung (NRZ) in Krefeld. Von 1965 bis 1970 war er als Bildjournalist für die Westdeutsche Zeitung (WZ) in Krefeld tätig. 1970 wechselte er schließlich zur Stadt Krefeld, wo er bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1989 die Stadtbildstelle leitete (späteres Presseamt). Dort dokumentierte er fotografisch und redaktionell nahezu alle Ereignisse und Aktivitäten rund um die Stadt Krefeld – neben den aktuellen Tagesgeschehnissen waren es insbesondere gesellschaftspolitische, zeithistorische, kulturelle und sportliche Anlässe sowie Veranstaltungen, Festakte und Jubiläen. Daneben fotografierte er freiberuflich für diverse überregionale Medien (Stern und Bild) und Unternehmen sowie Privatkunden. Mit Eintritt in den Ruhestand 1989 fotografierte er weiterhin als Freiberufler regional wie überregional für Privatpersonen und Unternehmen.

Dokumentation |Archiv

In seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Fotograf und Zeit-Chronist hat Lengwenings ein umfangreiches privates Archiv erschaffen, das mehrere hunderttausend schwarz-weiß-Negative umfasst – explizit von den Jahren 1954 bis 1970. In den Jahren 1970 bis 1989 wurden alle fotografischen Zeitdokumente im offiziellen Archiv der Stadt Krefeld aufgenommen.

 

LokalKlick bedankt sich bei Peter Lengwenings für die bildnerische und journalistische Aufarbeitung und Darstellung der Arbeiten und des fotografischen Nachlasses seines Vaters in der Serie “Krefeld-Impressionen s/w.

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