Die Siegerehrung der Weiterführenden Schulen: 1. Platz: Luisenschule; 2. Platz: GustavHeinemann-Gesamtschule; 3. Platz: Städt. Gymnasium Heißen. Davor: v.l. Margarete Wietelmann (Bürgermeisterin), Willi Wülbeck (Rekordhalter) und Petra Kox (innogy) (Foto: privat)

Mülheim. Bereits zum 12. Mal versuchen Schülerinnen und Schüler schneller zu laufen als Leichtathletik-Legende Willi Wülbeck. Beim innogy Schulstaffellauf 2019 konnten sich am 5. Juli auf dem Sportplatz am Kahlenberg die 8 x 100 Meter-Staffeln der Hölterschule mit 2:04,84 Minuten und der Luisenschule mit 1:52,52 Minuten den Sieg sichern. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und T-Shirts, die drei besten Staffeln jeder Schule bekamen darüber hinaus einen Zuschuss für die Klassenkasse. Die Sieger haben sich zudem für den großen Finallauf um den Gesamtsieg am 9. Juli qualifiziert, der diesmal im innogy Auestadion in Wesel ausgetragen wird.

Die Staffeln gehen mit acht Schülerinnen und Schülern an den Start, die jeweils 100 Meter der Strecke laufen. Gewertet wird in zwei Altersklassen, Grundschulen getrennt von weiterführenden Schulen (5. bis 7. Klasse).

Alle gemeinsam haben sie sich zum Ziel gesetzt, die Zeit von Willi Wülbeck zu unterbieten. Der Weltmeister von 1983 hält nach wie vor den deutschen Rekord über 800 Meter mit 1:43,65 Minuten. Das Motto des Wettbewerbs lautet daher „Schlag den Willi“. Der Rekord des Weltmeisters konnte bislang erst dreimal unterboten werden, jeweils durch die Staffel der Städtischen Realschule Bad Berleburg. Nach 2013 legte das letztjährige Team die Distanz in 1:41:05 Minuten beim Vorlauf und 01:40:92 Min im Finale zurück – 2,73 Sekunden schneller als der ehemalige Profi.

Rekordhalter Willi Wülbeck war während des Wettbewerbs vor Ort. Für ihn ist der innogy Schulstaffellauf längst eine Herzensangelegenheit geworden. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie engagiert sich die jungen Leute vorbereiten und wie gut sie als Team zusammenarbeiten. Und der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz“, sagt Wülbeck. „Jetzt geht es darum, im Finale nochmal alles zu geben.“

Petra Kox, Kommunalbetreuerin bei innogy , freut sich über die Ergebnisse der jungen Athleten: „Die Läuferinnen und Läufer haben heute tolle sportliche Leistungen gebracht und viele wertvolle Eindrücke gesammelt. Den beiden Sieger-Teams drücke ich nun die Daumen für das große Finale in Wesel.“

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