Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, dankt den Pflegebeschäftigten der Kaiserswerther Diakonie für ihren tagtäglichen Einsatz für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen (Foto: Bettina Engel-Albustin)
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Düsseldorf. Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister des Landes NRW, hat heute anlässlich des „Internationalen Tages der Pflegenden“ die Kaiserswerther Diakonie besucht. Gemeinsam mit dem Vorstand und Krankenhausdirektor Dr. med. Holger Stiller überreichte er Blumen an Pflegefachpersonen des großen diakonischen Unternehmens: „Ich bin den Pflegebeschäftigten für ihren tagtäglichen Einsatz für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sehr dankbar. Ich freue mich, dass ich diesen Dank heute persönlich überbringen konnte. Die Pflege ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft. Darum ist es wichtig, dass wir ihr einen höheren Stellenwert in unserem Gesundheitssystem beimessen. Der Druck auf die Pflegenden ist hoch. Daher müssen wir dafür Sorge tragen, dass wir die jüngere Generation für den Pflegeberuf begeistern – und zwar dauerhaft. Dazu braucht es gleich zu Beginn eine attraktive Berufsausbildung.“

Anschließend hat sich Gesundheitsminister Laumann den Fragen der Pflegeschülerinnen und -schüler des Bildungszentrums für Gesundheitsfachberufe der Kaiserswerther Diakonie sowie der Studierenden der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf gestellt. Viele Auszubildende sowie Studierende hatten Fragen rund um die Anerkennung der aktuellen Berufsausbildungen, wenn im kommenden Jahr die generalistische Ausbildung die heutigen Berufsausbildungen zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Altenpfleger ablöst. Andere junge Menschen haben die hohe körperliche Belastung thematisiert, die der Pflegeberuf mit sich bringt. Sie wünschen sich, beispielsweise durch andere Arbeitszeitmodelle, mehr für ihre eigene Gesundheit tun zu können. Ein dritter Themenkomplex betraf die Einführung einer Pflegekammer und die Notwendigkeit, dass Pflegende die Weiterentwicklung ihrer Profession mitgestalten und voranbringen.

Professionelle Pflege nimmt bei der Kaiserswerther Diakonie seit ihrer Gründung 1836 eine zentrale Rolle ein. In dem großen diakonischen Unternehmen arbeiten aktuell 884 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in pflegenden Berufen, 111 davon sind Auszubildende. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus, in den Altenheimen sowie ambulant vor Ort sind sie im Einsatz, um Menschen pflegerisch zu versorgen.

Seit jeher bildet die Kaiserswerther Diakonie Menschen in Gesundheits- und Pflegefachberufen aus, weiter und fort. Das Angebot ist umfassend: vom Fachabitur als Vorbereitung für eine Ausbildung im Sozial- oder Gesundheitswesen im Berufskolleg über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegenden im Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe bis hin zu Bachelor- und Masterstudiengängen im Bereich Gesundheit und Pflege an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf.

Der „Internationale Tag der Pflegenden“ steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Nurses: A voice to lead – Health for all“ – Gesundheit für alle. Pflegefachpersonen sind in allen Gesundheitssystemen der Welt die größte Berufsgruppe. Sie setzen sich tagtäglich dafür ein, die Gesundheitsversorgung der Menschen zu gewährleisten.

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