Sebastian Ackermann, Juso-Vorsitzender in Duisburg (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)

Duisburg/Wesel/Voerde/Rhein-Ruhr. Die Pressemitteilung der Genossen Tim Brömmling und Max Sonnenschein (Anm.d.Red.: Vorsitzende der Jusos in Wesel und Voerde) ist blanker Hohn für unsere innerparteiliche Demokratie.

Der demokratische Sozialismus ist Beschlusslage der Jusos. Gerne können die Genossen durch entsprechende Anträge im Verband eine Neupositionierung anstreben.

Beschlossene „große“ Mehrheiten – insbesondere in Ortsverbänden – sehe ich hier derzeit nicht. Daher entbehrt auch die Forderung nach mehr Nähe zur Basis jedweder Grundlage.

Darüber hinaus möchte ich den Genossen dringend die vollständige Lektüre des besagten Interviews vom Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert ans Herz legen. Hierbei würden Sie erkennen, dass Genosse Kevin nicht direkt von Enteignungen gesprochen hat. Schade, dass sich hier die Genossen aus Voerde und Wesel des Duktus des politischen Gegners bedienen.

Zur nächsten Landeskonferenz erwarte ich von den Genossen entsprechende Anträge und bin dann gerne bereit meine o.g. Aussagen zu korrigieren, sofern hier demokratische Mehrheiten erlangt werden.

Sebastian Ackermann, Vorsitzender der Jusos in Duisburg
Duisburg

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