(Foto: Thomas Collisi)
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Jüchen/Meerbusch. Wie so oft in den vergangenen Spielen stimmten Leistungsbereitschaft und Einsatzwille. So startete der VfL Jüchen das Spiel offensiv und kam auch zu Torgelegenheiten. Die größte hatte Jochen Schumacher in der 21. Minute, als er bei einem Gestochere im 5-Meter-Raum den Ball nur knapp neben das Tor setzte.

Danach übernahmen die Gäste vom TSV Meerbusch zunehmend das Spielgeschehen. Die Ordnung und das Spielsystem wurden konsequenter umgesetzt, als auf Jüchener Seite. So fiel dann auch in der 26. Minute der bis dahin verdiente Führungstreffer für den TSV Meerbusch durch Christian Sadlowski, der schön im Strafraum freigespielt wurde und den Ball im Tor unterbringen konnte. Peter Dreßen, der Lingweiler im Tor der Jüchener ersetzte, war bei diesem Schuss machtlos. Der TSV hatte dann in der 36. Minute noch die Chance auf 2:0 zu erhöhen, als Lee mit einem Dribbling durch die gesamte Abwehrreihe glänzte und nur knapp über das Tor schoss.

So ging es dann in die Pause. Es war klar, dass von Jüchener Seite mehr kommen musste. Entsprechend agil gingen die Hausherren dann auch in Hälfte 2 zur Sache und kamen auch durch Danny Hepner zu einer Großchance. Ein schön geflankter Ball wurde von Hepner an den Pfosten gesetzt. Das hätte der Ausgleich sein müssen.

Dieser fiel dann in der 71. Spielminute. Und was für ein Tor. Marius Köller zog aus 45 Metern ab. Der Ball wurde immer länger und senkte sich hinter dem TSV-Schlussmann Kampmann ins Tor. Ob es eine Flanke werden sollte, bleibt das Geheimnis des Schützen dieses sehenswerten Treffers.

Die Freude über den hart erarbeiteten Ausgleich hielt nicht lange, denn in der 76. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Janik Roeber ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte die erneute Führung für die Meerbuscher. Am Ende hätte der TSV Meerbusch noch auf 3:1 davonziehen können, ließ aber auch diese Torchance liegen.

Mit diesem Sieg machten sich die Meerbuscher etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt, während die Jüchener nun auf der Zielgeraden der Saison punkten müssen, um überhaupt noch eine Chance zu haben, die Landesliga zu erhalten.

Am Sonntag, dem 5. Mai spielt der VfL in Velbert beim TVD. Anstoß ist dort um 15:00 Uhr.    mak

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