Die Freude ist nicht zu übersehen: Patrick Herrmann vom Judo-Team Holten absolvierte erst fünf Judo-Kämpfe und wurde auf Anhieb Deutscher Vizemeister Ü30. (Fotos: Judo-Team Holten)
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Oberhausen. Eine kleine Sensation gelang Patrick Herrmann vom Judo-Team Holten bei den Deutschen Meisterschaften im Judo für die Ü30, die am vergangenen Samstag in Maintal stattfanden: In der Klasse bis 60 kg kehrte er als deutscher Vizemeister nach Holten zurück.

„Ich bin zwar schon ein paar Jahre im Jiu-Jitsu unterwegs und habe dort auch Wettkampferfahrung gesammelt, aber mit einem zweiten Platz heute hätte ich trotzdem nicht gerechnet“, freute sich der noch 30jährige Judo-Youngster. Erst vor rund einem Jahr hat Herrmann mit dem Judo begonnen, nachdem er zuvor vier Jahre Jiu-Jitsu ausgeübt hat. Am Samstag bestritt er Judo-Kampf Nummer vier und fünf in seiner Karriere.

Judo-Kampf Nummer fünf brachte die Deutsche Vizemeisterschaft

Zum Auftakt traf er auf einen Gegner aus Württemberg, der Herrmann durch eine kleine Fußtechnik nach knapp der Hälfte der Kampfzeit zu Fall brachte. Einmal am Boden, konnte sich der Holtener aus dem sich anschließenden Haltegriff nicht mehr befreien, sodass die Begegnung verloren ging. Für einen Ko-uchi-gari, die kleine Innensichel, bekam Herrmann dann seinerseits in seinem zweiten Kampf gegen einen Judoka aus dem Badischen eine Waza-ari-Wertung. Diese brachte er über die Zeit. Damit hatte Herrmann die Silbermedaille und den Titel des Deutschen Vizemeisters 2019 in der Ü30 gewonnen. „Wir sind froh, dass Patrick zum Judo und zu uns gefunden hat. Er wird unsere Mannschaft in der Klasse bis 60 kg bereichern“, resümierte JTH-Coach Ralf Najdowski nach diesem Erfolg. Mehr unter www.judo-team-holten.de.

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