v.r. Ortrud Podworni-Michael (1. Vorsitzende NABU Oberhausen), Ludger Mühlenstädt (Fachbereich Ökologische Planung) und Roman Ölsner (Sohn von Frauke Ölsner, Fachbereich Ökologische Planung) mit Familienhund Lloyd (Foto: privat)
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Oberhausen. Ende März hat der NABU Oberhausen in Kooperation mit dem Fachbereich Ökologische Planung der Stadt Oberhausen und freiwilligen Helfern zehn Obstbäume auf der Streuobstwiese „Im Handbachtal“ gepflanzt. Die helfenden Hände kamen teilweise auch aus den Nachbarstädten. Das Förderprojekt wurde anteilig finanziert durch die Deutsche Postcode Lotterie und das Projekt Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW und den NABU Oberhausen. Hierbei wurden die Kosten für die Anschaffung der Obstbäume in der Qualität „Hochstamm“ übernommen. Die Gartengruppe des NABU Oberhausen hat bei bestem Wetter mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtverwaltung und engagierten Bürgern die Pflanzlöcher ohne maschinelle Hilfe ausgehoben und die Bäume unter Anleitung eines angehenden Arboristikers fach- und sachgerecht verpflanzt. Dabei wurde unter anderem der Jungbaumschnitt sowie die Baumanbindung ausgeführt und ein Gießrand hergestellt, sodass die Wassergaben auch den jungen Obstbäumen zu Gute kommen. Während der Pflanzung freuten sich einige Passanten über das ökologisch wertvolle Projekt. Die Bäume werden direkt in die Unterhaltungspflege der Oberhausener Gebäudemanagement (OGM) GmbH übergeben. Jedoch ist es gerade bei Trockenheit sehr wichtig, dass die Bäume ausreichend Wasser bekommen. Daher begrüßen der NABU Oberhausen und die Stadtverwaltung, wenn sich interessierte Bürger gerne im kommenden Sommer für die Neuanpflanzung ebenfalls verantwortlich fühlen und die OGM GmbH beim Wässern unterstützen. Bei den neuen Obstbäumen handelt es sich um Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume, wobei die alten Sorten bevorzugt wurden.

Für das unkomplizierte und großzügige Engagement bedankt sich die Stadt Oberhausen bei der Deutschen Postcode Lotterie sowie dem NABU Oberhausen und freut sich über die Unterstützung beim Erhalt bzw. der Ergänzung der besonders für Insekten und Vögel ökologisch wertvollen Streuobstwiesen. Natürlich dürfen sich aber auch Bürgerinnen und Bürger an dem reifen Obst in haushaltsüblichen Mengen bedienen.

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