Michael Davids, Heike Spillut, Dr. Christoph Müllmann mit der Forschergruppe der Kita Tausendfüßler (Foto: Jan Bergmann)

Kamp-Lintfort. Die Kita Tausendfüßler ist auch weiterhin „Haus der kleinen Forscher“ und hat sich bereits zum dritten Mal für das Projekt zertifiziert. In der Kita ist der frühe Kontakt zu den Naturwissenschaften sprichwörtlich ins Rollen gekommen, denn der Start des Themas Forschen steht unter dem Motto „Alles was rollt – bis hin zur Kugelbahn“. Es geht darum, den Forschergeist der Kinder zu wecken und zu stärken. Auch nach dem Projekt werden die Themenbereiche aus den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der alltäglichen Kita-Arbeit gelebt.

Matheo (4) hat schon eine Idee für einen Bauplan der Kugelbahn. „Wir brauchen Stützen, die die Rohre festhalten“ erklärt er den anderen Kindern. Alle hören gespannt zu und gemeinsam wird weiter ausprobiert und geforscht. „Es ist spannend anzusehen, mit welchem Elan die Kinder ihre eigenen Ideen entwickeln und gemeinsame Lösungswege finden“, so Jugenddezernent Dr. Christoph Müllmann. Heike Spillut, Leiterin der Kita Tausendfüßler ergänzt: „Das Ergebnis des achtwöchigen Forschungsprojektes ist wirklich sehenswert. Das hat uns animiert eine Ausstellung für die Familien unserer Einrichtung anzubieten. Die Mitmach- Ausstellung bietet den Eltern die Möglichkeit den Forschergeist ihrer Kinder wahrzunehmen und gemeinsam aktiv zu werden.“

Aktiv beteiligt war beim Bau der Kugelbahnen Michael Davids von der ortsansässigen Schreinerei Davids und Schneider. Er kam zu einigen Forschungseinheiten in das Familienzentrum, überlegte und probierte gemeinsam mit den Kindern aus. Anhand der Ideen der Kinder fertigte er für jede Gruppe eine Kugelbahn an, mit denen nun weiter geforscht und probiert werden kann.

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