Inske Kuik konnte endlich mal wieder über einen längeren Zeitraum spielen und erzielte vier Tore für den TuS (Foto: Roland Beyer)
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Kamp-Lintfort. Mit einer knappen 29-32 Niederlage im Gepäck musste der TuS Lintfort die Heimreise vom Spiel beim VfL Waiblingen antreten. Nach zuletzt 5-1 Punkten aus den letzten drei Spielen hatten die Gäste dieses Mal nicht das nötige Glück. „Wir mussten kurzfristig auf Becky van Nijf, Tatjana van den Broek und auch auf Annefleur Bruggeman verzichten, die für Leverkusen im Einsatz war. Als dann Mie Norup-Isaksen kurz nach der Pause die Rote Karten bekommen hat, war klar, dass wir das nicht durchhalten können“, fand TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein schnell eine Erklärung.

Im Hinspiel hatte Waiblingen den Lintforterinnen eine Niederlage mit 12 Toren Unterschied zugefügt. Dieses Mal war der TuS aber viel besser in der Partie und konnte das Spiel über die volle Distanz offen halten. „In der ersten Halbzeit haben wir ordentlich gespielt und hatten mit einem 13-15 Pausenrückstand noch Chancen, etwas Zählbares zu holen. Aber ohne Mie war das dann schwer“, fand Grenz-Klein. „Ich bin sehr zufrieden mit der läuferischen Leistung. Obwohl am Ende alle Spielerinnen fix und fertig waren, haben wir noch auf das Tempo gedrückt. Das war gut für die Moral vor den anstehenden wichtigen Spielen“, war die Trainerin trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit ihrem Team.

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