(Foto: C. Weiss)
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Duisburg. „Nach dem Abi war ich unschlüssig“, erzählt Esther Pasquay, 26 Jahre alt. „Ich wusste nur, dass ich etwas mit psychisch erkrankten Menschen machen wollte.“ Also absolvierte sie erst einmal einen Bundesfreiwilligendienst in der Reha-Einrichtung „Maria in der Drucht“ der Caritas Duisburg. Das war vor sieben Jahren!

„Ich fühle mich wohl hier und arbeite gerne mit unseren Bewohner**innen im Alter von 18 bis 30 Jahren zusammen; hier ist kein Schicksal wie das andere – und auch kein Arbeitstag ist wie der andere.“

Dass sie hierbleiben wollte, war ihr nach anderthalb Jahren klar.

Sie ließ sich zunächst als Nichtfachkraft anstellen und machte später eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. „Die hat drei Jahre gedauert, inklusive des Anerkennungsjahres.“

Danach gab es sofort einen unbefristeten Festanstellungsvertrag.

Heute ist sie pädagogische Mitarbeiterin und quasi die rechte Hand von Einrichtungsleitung Ivonne Barkhofen. Die Zusammenarbeit sei eng und vertrauensvoll, sagt Esther Pasquay und will mit Rückendeckung der Leitung nun auch noch ein Studium der Sozialen Arbeit dranhängen. „Wenn ich meinen Stellenumfang etwas reduziere und meine Einsatzpläne flexibel gestalte, dann geht das“, freut sie sich.

Aktuell betreut sie drei Bezugsklient**innen, begleitet sie zum Beispiel zum Arzt, bei Klinikaufenthalten und unterstützt sie insgesamt im Tagesablauf und bei ihren jeweiligen Problemen.

„Ich komme gerne zur Arbeit, ich kann mir nichts Anderes vorstellen“, sagt die junge Frau, die schon als Schülerin sozial engagiert war. „Die Zeit rast,“ schmunzelt sie. Denn sieben Jahre später betreut sie nun selbst eine „Bufdine“ und sorgt dafür, dass die Abiturientin sich genauso wohl fühlt wie sie damals.

Nachwuchskräftemangel? Nicht in der Caritas-Einrichtung „Maria in der Drucht“…

Der Caritasverband Duisburg nimmt laufend Bewerbungen entgegen bewerbung@caritas-duisburg.de.

Weitere Infos zu sozialen Berufen gibt es hier: http://www.caritas-duisburg.de/movie.html

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