Der Duisburger Ratssaal im Jahr 1919 (Quelle: Stadtarchiv)
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Duisburg. Das Stadtarchiv Duisburg lädt zu dem Vortrag „100 Jahre Frauenwahlrecht – Die ersten weiblichen Stadtverordneten in Duisburg 1919-1933“ am Donnerstag, 28. Februar, ab 18.15 Uhr in die DenkStätte im Stadtarchiv auf dem Kamelplatz 5 im Innenhafen ein. Den Vortrag hält die ehemalige Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Duisburg, Doris Freer.

Im Kontext der revolutionären Ereignisse des Jahres 1918 verkündete der Rat der Volksbeauftragten als neue Reichsregierung am 12. November das aktive und passive Wahlrecht für „alle deutschen Männer und Frauen.“ Über mehr als ein halbes Jahrhundert war die Durchsetzung dieses Frauenwahlrechts ein zentrales Ziel und konstitutives Element der Frauenbewegungen in Deutschland.

Doris Freer hat aus Anlass des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ erstmals die Geschichte der Anfänge des Frauenwahlrechts in Duisburg umfassend untersucht und erläutert in ihrem Vortrag, wie in Duisburg mit diesem neuen, gesetzlich verankerten Frauenrecht umgegangen wurde. Wer waren die ersten weiblichen Stadtverordneten, für welche Ziele traten sie ein und wie wurden die Anfänge der Umsetzung des Frauenwahlrechts von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit aufgenommen? Bisher war über dieses Kapitel der Duisburger Stadtgeschichte nur wenig bekannt.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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