Constantin Borges, Kreisvorsitzender Junge Liberale Wesel und Mitglied im Landesvorstand JuLis NRW (Foto: privat)
Anzeige

Xanten/Alpen/Rheinberg/Moers/Duisburg. Die Jungen Liberalen im Kreis Wesel sind verärgert über die aktuelle Situation der von der Nordwestbahn betriebenen Zugstrecke zwischen Xanten und Duisburg, dem RB 31.

„Bürger kommen zu spät zur Arbeit, Schülerinnen verpassen ihren Unterricht und Studierende ihre Vorlesungen. Das muss aufhören“, so der Kreisvorsitzende der FDP-Jugendorganisation Constantin Borges (24), welcher als Student und Pendler aus Moers selber unter der aktuellen Lage leide.

Zuspruch bekommt er vom Rheinberger Elias Sentob (17): „Die Bahnstrecke ist enorm wichtig für die Mobilität junger Menschen in unserer Region und wertet den Kreis Wesel enorm auf. Leider fühlt es sich aber zu oft an wie bei der ‘Versteckten Kamera’, wenn die Züge verspätet sind oder ganz ausfallen“, bedauert der JuLi-Pressesprecher.

Man sei gespannt auf den Busersatzplan, den die Nordwestbahn vorsieht. Dennoch erwarten die JuLis nun Maßnahmen seitens der Politik. „Wenn die Nordwestbahn mit der Situation überfordert ist, ist die Nordwestbahn vielleicht der falsche Anbieter“, stößt Borges an, für den eine Neuausschreibung der Bahnstrecke durchaus sinnvoll erscheint. „Wir müssen endlich wieder anfangen, Chancen zu nutzen, anstatt die Schwächen im System auszusitzen“, heißt es vom Vorstand der Jungen Liberalen Kreis Wesel.

Beitrag drucken
Anzeigen