Das Team des Rheinischen Rheuma-Zentrums im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank freut sich über die Auszeichnung mit dem Kobra-Gütesiegel. (v.l.) Chefärztin Dr. Stefanie Freudenberg, Dr. Diana Vossen, Assistenzärztin Rheumatologie, Thomas Grünebaum, kaufmännisches Controlling, Chefarzt Dr. Stefan Ewerbeck, Carolin Hoeps, Pflegefachleitung, Larissa Schreurs, Pflegefachleitung (Foto: St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank)
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Meerbusch. Das Rheinische Rheuma-Zentrum des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank erhält vom Verband der Rheumatologischen Akutkliniken e.V. (VRA) erneut das „KOBRA“-Gütesiegel. Mit „KOBRA“, das für das „Kontinuierliche Outcome-Benchmarking der rheumatologischen Akutver­sorgung“ steht, werden die teilnehmenden bundesdeutschen Rheumakliniken durch Qualitätsmerkmale in vier Bereichen überprüft und ihre Ergebnisse miteinander verglichen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Gütesiegel erneut erhalten haben“, sind sich die beiden Chefärzte der Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie, Dr. Stefan Ewerbeck und Dr. Stefanie Freudenberg, einig. „Durch den Vergleich können wir sehen, wie uns unsere Patienten bewerten und wo unsere Stärken liegen. Auch beim Erkennen von Potenzialen hilft der Vergleich mit anderen Kliniken sehr.“

Im Rheinischen Rheuma-Zentrum nahmen 255 stationäre Patienten in einem Zeitraum von drei Monaten an der freiwilligen Befragung teil. Sie beurteilten die medizinische Behandlungsqualität, die Patientensicherheit und ‑Zufriedenheit. Dazu wurden Befund- und Patientenfragebögen bei der stationären Aufnahme, der Entlassung und zweieinhalb Monate nach der Entlassung ausgewertet. Der vierte Bereich, die sogenannte Organisations-Effizienz, wurde durch eigene Datenerhebungen der Klinik dargestellt.

Das Ergebnis für das Rheinische Rheuma-Zentrum: „Die Patienten fühlen sich gut betreut und haben langfristig Verbesserungen in ihrem Schmerz­empfinden“, berichtet Thomas Grünebaum vom Klinik-Controlling. Er betreute die Studie federführend gemeinsam mit Dr. Diana Vossen, Assitenzärztin der Klinik für Innere Medizin. Unterstützt wurden sie durch die Pflege-Mitarbei­terinnen und -Mitarbeiter sowie den Stationsärzten der Klinik.

Der VRA hatte mit der KOBRA-Studie das aqua-Institut aus Göttingen beauftragt, das die anonym übermittelten Daten auswertete. Voraussetzung für die Erreichung des Gütesiegels sind eine Teilnahme von mindestens 150 Patienten sowie umfangreiche Fachkompetenz bei den behandelnden Ärzten.

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