Tialda van Alphen (Foto: © RK)
Anzeige

Moers. Der Saisonauftakt für den erfolgsverwöhnten Grafschafter Rad- und Motorsportverein Moers verlief nicht so gut wie in den vergangenen Jahren. Verletzungsbedingt mussten schon 2018 fast alle Formationen umbesetzt werden und zum Jahresende verletzte sich eine weitere Leistungsträgerin. Auch die SG Hochheide-Moers hat nach fünf Jahren ihre Nominierung für die Zukunft zurückgezogen. Deshalb hielt sich die Ausbeute von drei Podestplätze in Grenzen.

In der Schülerinnen Klasse U11 fuhr Fenja Winkler im 1er Kunstradsport ein fast einwandfreies Programm, das die Wertungskommissäre mit einer neuen persönlichen Bestleistung belohnten. Sie verbesserte sich um eine Platzierung und belegte den achten Platz. In der U13 Klasse verbesserte sich ebenfalls mit persönlicher Bestleistung um einen Rang Aulona Nuhaj. Sie schaffte es auf das Podest und durfte den Pokal der Drittplatzierten in Empfang nehmen. Ihren zweiten Start auf Landesebene hatte Anna Lotta Samwer, die einen 12. Platz heraus fuhr. Ihren ersten Auftritt in der Kunstradscene hatte Tialda van Alphen. Auch sie meisterte ihre ersten Runden unter Jurybewertung vielversprechend und blieb hinter ihrer Vereinskollegin auf dem 13. Rang. In der Juniorinnen Klasse konnte Annika Koch ihren 6. Platz verteidigen, während Franziska Milbrandt keinen guten Tag erwischte und auf Platz 11 abrutschte.

Im Mannschaftsfahren der Elite stellte die neue Formation im 4er Einradsport mit Lina Marcella Beckers, Rebecca Kuliga, Alina und Anika van Zütphen für sich erst mal eine neue Bestmarke auf, an der sie sich für die Zukunft orientieren müssen. Obwohl sie mit der ausgefahrenen Punktzahl ganz oben auf dem Podest standen, ist noch viel Luft nach oben und lassen bestimmt noch einige Bestleistungen folgen. Die 6er Formation im Einradsport der Elite hatte mehr als Pech bei ihrer Darbietung. Vielversprechend begannen Lina Marcella Beckers, Franziska Milbrandt, Rebecca Kuliga, Carina Dannowski, Alina und Anika van Zütphen ihr Programm und nach etwa einminütiger Fahrzeit stießen zwei Fahrerinnen mit ihren Rädern zusammen und das Rad von Carina Dannowski fiel so unglücklich auf ihren Fuß, dass sie nicht mehr weiterfahren konnte. Diagnose: Außenknochenbruch des Fußes.

Somit hat sich das Lazarett des GRMSV Moers nochmals vergrößert. “Wir hoffen, dass die Verletzungen unserer Sportlerinnen schnell wieder verheilen”, sagte der 2. Vorsitzende und Pressesprecher Ralf van Zütphen, “aber man muss auch Geduld haben, denn ein zu früher Einstieg ins Training kann sich auf die geschwächten Körperteile negativ auswirken.”

Beitrag drucken
Anzeigen