v.l. Petra Varga, Leiterin Physiotherapie Mark Behme, leitender Arzt Orthopädische Reha, Michael Stanislowski, Geschäftsführer RZO, Susanne Banczyk, Leitende Physiotherapeutin, Eva Tarrach, Qualitätsmanagerin und Michael McCabe, Ärztlicher Leiter Kardiologische Reha, freuen sich über die herausragende Bewertung des Audits (Foto: privat)
Anzeige

Oberhausen. Immer besser werden – so lautet das erklärte Ziel des Reha-Zentrums Oberhausen (RZO) am Katholischen Klinikum Oberhausen. Wie erfolgreich die beiden Abteilungen für ambulante orthopädische und kardiologische Rehabilitation diesen Vorsatz umsetzen, wurde jetzt  im Rahmen eines Überwachungsaudits bewertet.

Dass die internen Qualitätsmaßstäbe den hohen Anforderungen des Instituts für Auditierung und Zertifizierung entsprechen und teilweise sogar darüber hinausgehen, ist für alle Beteiligten Anerkennung und Ansporn zugleich. In der jährlichen Überprüfung untersuchen externe Gutachter die Strukturen und Arbeitsabläufe in der Rehabilitation. Augenmerk wurde vor allem auf die Projekte gelegt, die im Laufe dieses Jahres gestartet sind.

Ein großer Teil der Patienten in der ambulanten kardiologischen und orthopädischen Rehabilitation im Reha-Zentrum sind Versicherte der Deutschen Rentenversicherungen. Die Rentenversicherungen geben einen eigenen Katalog an Therapiestandards vor, um ihrerseits die Qualität von Rehabilitationsmaßnahmen zu sichern und zu bewerten. Diese Ergebnisse werden im Qualitätsmanagement berücksichtigt und fließen in das Überwachungsaudit mit ein.

„Herausragend sind vor allem die Ergebnisse der Therapeutischen Versorgung“, freut sich Qualitätsmanagerin Eva Tarrach. „Die von der Rentenversicherung mit 85 Punkten festgelegten Qualitätspunkte überschreiten wir mit 98 Qualitätspunkten mehr als deutlich. Anhand dieses Ergebnisses können wir messen, dass sich die jahrelange Auseinandersetzung mit den mannigfaltigen Anforderungen in der multimodalen medizinischen Rehabilitation gelohnt hat und unsere Patienten eine optimale therapeutische Versorgung genießen.“

Auch das Entlassmanagement in Kooperation mit dem Katholischen Klinikum Oberhausen wurde von den Auditoren positiv hervorgehoben. Patienten mit Therapiebedarf werden schon auf den Stationen optimal versorgt. Um dies auch direkt nach der Entlassung aus dem Krankenhaus schnellstmöglich weiterzuführen, wurden extra Kapazitäten geschaffen. „Wir arbeiten an dieser Stelle stetig weiter an der Optimierung, damit eine unkomplizierte und schnelle Versorgung weiterhin gewährleistet ist“, betont Michael Stanislowski, Geschäftsführer des Reha-Zentrums.

Das von den beiden leitenden Ärzten Mark Behme (Orthopädie) und Michael McCabe (Kardiologie) geführte Team versorgt Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen des Muskel- und Bewegungsapparates. Reha-Maßnahmen werden meist im Anschluss an eine Operation oder bei chronischen Erkrankungen empfohlen. Vorteil für die Patienten ist die direkte Anbindung an ein Akutkrankenhaus. Sie profitieren von einem eng vernetzten Austausch zwischen den Klinikärzten der Fachabteilungen und dem Reha-Team.

Beitrag drucken
Anzeigen